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Einbruchhemmende Türen

Einbruchhemmende Türen sind dort zu verwenden, wo das unbefugte gewaltsame Eindringen in einen zu schützenden Raum oder Bereich erschwert oder behindert werden soll. Seit April 1999 hat die DIN V ENV 1627 die bisherige DIN V EN 18103 abgelöst. Einbruchhemmende Türelemente werden nun in 6 Widerstands-Klassen eingeteilt:

Widerstandsklasse     Widerstandszeit     Tätertyp und ungefähre Vorgehensweise

WK 1     keine manuelle Prüfung     Bauteile der Widerstandsklasse 1 weisen einen Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Gegenspringen, Schulterwurf, Hochschieben und Herausreißen (vorwiegend Vandalismus) auf.

WK 2 (alt. EF 0/1)     3 Minuten     Der Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit einfachen Werkzeugen, wie Schraubendreher, Zange und Keile, das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.

WK 3 (alt. EF 2)     5 Minuten     Der Täter versucht zusätzlich mit einem zweiten Schraubendreher und einem Kuhfuß das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.

WK 4 (alt. EF 3)     10 Minuten     Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Sägewerkzeuge und Schlagwerkzeuge wie Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel sowie eine Akku-Bohrmaschine ein.

WK 5     15 Minuten     Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Elektrowerkzeuge, wie z. B. Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer mit einem max. Scheiben-ø von 125 mm ein.

WK 6     20 Minuten     Der erfahrene Täter setzt zusätzlich leistungsfähige Elektrowerkzeuge, wie z. B. Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer mit einem max. Scheiben-ø von 230 mm ein