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DIN V ENV 1627 (WK 1-3)

DIN V ENV 1627 (WK 1-3) - geprüfte Sicherheit für Fenster

Zur effektiven Prävention von Einbruchsdelikten trägt auch die DIN V ENV 1627 bei: Sie beschreibt die Anforderungen an einbruchsichere Fenster, Türen und Anschlüsse in insgesamt sechs Widerstandsklassen (WK) und besteht aus vier Einzelnormen:
  • Die DIN V ENV 1627 legt sämtliche Anforderungen und Klassifizierungen fest.
  • Die DIN V ENV 1628 schildert das Prüfverfahren für statische Belastungen (alle WK).
  • Die DIN V ENV 1629 definiert das Prüfverfahren für dynamische Belastungen (WK 1-3).
  • Die DIN V ENV 1630 erläutert das Prüfverfahren für manuelle Einbruchversuche (WK 2-6).

Prüfverfahren an spezifischen Täterprofilen orientiert

Bei der Prüfung wird für die unterschiedlichen Widerstandklassen jeweils ein bestimmter Tätertyp mit einem spezifischen Verhalten vorausgesetzt. Sowohl die Schwere der Werkzeuge als auch ihre Einsatzdauer steigen von Klasse zu Klasse. Aus der konkreten Gefährdungssituation von Objekten – u. a. bestehend aus den Faktoren Lage, Zugänglichkeit, Einsehbarkeit und vorhandene Sachwerte – werden darüber hinaus Empfehlungen für die Wahl einer bestimmten Widerstandsklasse gegeben. Für einen sicheren Schutz vor Gelegenheits- und normalen Tätern gelten die Prüfungen bis WK3 als ausreichend.